Verzweifelte Rettungsversuche wie inhaltsleere Lagebeschreibungen und gut gemeinte Durchhalteparolen sind derzeit nicht nur in Japan zu beobachten. Auch in Deutschland, insbesondere im schönen „Ländle“, führen gerade die Folgen einer hoffnungslos vergeigten Energiepolitik zu Erklärungsversuchen allererster Güte. Ein Bericht unseres Antiatomphysikers und fassungslosen Kopfschüttlers Caharl von Minotti. Weiterlesen »

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Dem großen Pressegetöse folgte nur ein laues Lüftchen. Lediglich die 40 spaßig verkleideten Demonstranten sorgten für ein wenig Abwechslung vor der Singener Scheffelhalle, über deren Eingang der Hinweis zu lesen war: „Eintritt nur in närrischer Verkleidung“. Die Vorgeschichte ist hinlänglich bekannt – das ‚Singener Wochenblatt‘ hatte die Landtagskandidaten zu einem Politischen Aschermittwoch geladen und ursprünglich auch die Vertreter von NPD und Rep aufs Podium gebeten. Die Rechtsradikalen wurden dann aufgrund massiver Proteste wieder ausgeladen, ebenso die Kandidaten der Linken, der Piraten und der ÖDP. Drinnen diskutierten dann nur die Kandidaten der etablierten Parteien CDU, FDP, SPD und Grüne.

Wochenblatt-Moderator Hans-Paul Lichtwald ließ es sich bei seiner Begrüßung der etwa 300 Zuhörer nicht nehmen, für den Schrumpfungsprozess seiner Gesprächsrunde politische Agitatoren verantwortlich zu machen. Seiner Meinung nach hätten „kleine und radikale Gruppen“ die Auseinandersetzung um den Politischen Aschermittwoch zu ihrer „Spielwiese“ umfunktioniert. Kein Wort darüber, dass vom Wochenblatt mit der Einladung neofaschistischer Gruppierungen eindeutig ein Tabu gebrochen worden war. Auch die Ausladung der Rechtsradikalen konnte diese Peinlichkeit nicht kaschieren.

Und die verbliebenen Diskutanten lieferten dann auch das, was zu befürchten war: Gähnende Langeweile, für die sich kaum ein Klatschhändchen rührte. Die auswendig gelernten Plattitüden sind in den jeweiligen Parteiprogrammen nachzulesen. Ein ausführlicher Bericht erübrigt sich deshalb. Und damit zurück ins Funkhaus…

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In der Region Konstanz brodelt es in der Gerüchteküche: Wird der angeschlagene «Südkurier» verkauft? Die Redaktion der «seemoz» will die Antwort kennen.

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